Sanierungsfahrplan

im Rahmen einer Vor-Ort-Energieberatung


Wie wird ein Sanierungsfahrplan erstellt?

Zur Erstellung eines Sanierungsfahrplanes entsprechend der Anforderungen des EWärmeG in Baden-Württemberg wird im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung eine Analyse des Ist-Zustands des Gebäudes erstellt. Aufbauend auf dieser Energieberatung werden dem Hausbesitzer dann mindestens zwei Alternativen vorgestellt, wie bei einer energetischen Sanierung vorgegangen werden kann.

Dies kann im Rahmen eines weiteren Vor-Ort-Besuchs durch ein persönliches Beratungsgespräch oder auch telefonisch erfolgen. Die Umsetzung der Maßnahmen des Sanierungsfahrplanes ist jedoch nicht verpflichtend.

Einen Zuschuss in Höhe von 200 Euro bis maximal 500 Euro pro Gebäude gewährt die L-Bank.

Weitere Infos zum Sanierungsplan.


Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz – ein wichtiger Baustein der Energiewende im Land


Welche Regelungen gelten für Nichtwohngebäude?

Bei Nichtwohngebäuden ist der Sanierungsfahrplan eine Option, um das EWärmeG vollständig zu erfüllen. Dieser muss dann aber zusätzlich die Themen Lüftung, Kühlung, Klimatisierung und Beleuchtung mit berücksichtigen und ist daher auch umfangreicher und aufwändiger als ein Sanierungsfahrplan für "normale" Wohngebäude. Die erforderlichen Inhalte und die Voraussetzungen zu diesem Sanierungsfahrplan und zur Ausstellungsberechtigung sind ebenfalls in der Verordnung festgelegt. Aufgrund der Vielfältigkeit der Gebäudetypen bei Nichtwohngebäuden ist jedoch kein Musterbericht verfügbar.


© 2019 ena+ Dipl.-Ing. (FH) Karin Schöneberg • Freie Architektin • Energieeffizienz-Expertin • Baubiologin IBN in 68542 Heddesheim:
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